BARF

ERNÄHRUNGSBERATUNG BARF

Die Ernährung ist wahrscheinlich das wichtigste Standbein einer guten Gesundheit. Leider haben die meisten Hundebesitzer die Verantwortung für die Ernährung ihres Hundes an die Tierfutterhersteller abgegeben.

Es ist bequemer und einfacher, einen Sack Futter zu kaufen und den Angaben des Herstellers zu glauben, als sich eingehend mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen. Das Ergebnis der Fütterung mit dieser auf Getreide basierenden Nahrung wird immer deutlicher durch den enormen Zuwachs an Krankheiten in unserer Hundepopulation. Krebs, Allergien, Pankreatitis, Pankreas-Insuffizienz, Hautprobleme, Nieren- und Lebererkrankungen, Immunschwäche, Fruchtbarkeits- und Wachstumsstörungen treten immer häufiger auf und lassen sich nicht einfach mit „Überzüchtung“ erklären.

Ein Organismus braucht mindestens 10'000 Jahre, um sich auf eine totale Ernährungsveränderung umzustellen. Um sich auf Fertigfutter umzustellen, hatte der Hund etwa 60 Jahre. In diesen 60 Jahren hat sich der allgemeine Gesundheitszustand unserer Hunde drastisch verschlechtert. Viele Tierärzte, Züchter und Hundebesitzer sind heute der Meinung, dass Fertigfutter einer der Hauptverursacher eines schlechten Gesundheitszustandes ist, und suchen Alternativen zu Fertigfutterprodukten. Eine dieser Alternativen, die mittlerweile Befürworter in der ganzen Welt hat, ist die sogenannte BARF-Ernährung (BARF = biologisch artgerechte Rohfütterung).

Auch ich habe mich vor mittlerweile 20 Jahren entschlossen, dass ich wissen will was meine Hunde in ihrem Napf haben und mich darum für BARF entschieden. Eine Entscheidung, die ich bisher noch nie bereut habe!



UNSER LIEBLING - JOYA - BEI DER ARBEIT

Wenn Sie mal das Vergnügen hatten, einen Hund zu beobachten, der seinen fleischigen Knochen unter Beteiligung all seiner Sinne frisst, sich sein Futter „erarbeiten“ muss, tut Ihnen nachher jeder Hund leid, der in 10 Sekunden seine trostlos eintönige Trockenfutter-Ration heruntergeschlingt.

Meine Hunde sind gesund, und das auf allen Ebenen. Denn - unterschätzen Sie nicht die Auswirkungen falscher Ernährung auf das Verhalten des Hundes. Immer wieder wird die Erfahrung gemacht, dass Verhaltensweisen durchaus mit einer Fehl- bzw. Falschernährung in Zusammenhang stehen können.

Gerade bei Allergien mit Juckreiz, Unwohlsein oder Nervosität führt eine Futterumstellung oft zur erheblichen Besserung. Ein gesundes Immunsystem hängt von einem gesunden Darm ab und ein gesunder Darm von der richtigen Ernährung. Dazu gehört auch, den Hund nicht unnötig mit chemischen Zusätzen zu belasten.

Mittlerweile hatte ich das Glück, bei Swanie Simon eine fundierte Ausbildung über die gesunde biologisch artgerechte Rohfütterung mit Erfolg abzuschliessen.

Also - wenn Sie es, der Gesundheit Ihres Tieres zuliebe, versuchen möchten. - Oder sich einfach gerne weiter informieren möchten, stehe ich gerne zur Verfügung. Übrigens - auch für Katzen!

Foto: "Mein Hund - natürlich gesund"